Tarzan
In der Gewalt der Leopardenmenschen (Fontana)
Tarzan war auf dem Weg zu einem befreundeten Stamm der Waziris. Neun Tage hatte er sich für diesen Weg vorgenommen. Doch bereits in der zweiten Nacht geschah es: Er wurde von einem furchtbaren Gewitter überrascht. Ein Blitz spaltete den Baum, in dessen Geäst er es sich zum Übernachten bequem gemacht hatte, und er wurde in die Tiefe geschleudert. Dank seiner ausgezeichneten körperlichen Verfassung und der Hilfe des Eingeborenen Orando überlebte er den Sturz. Zum Dank erklärte er sich bereit, Orando und einen Trupp Krieger bei der Suche nach den geheimnisvollen Leopartenmenschen behilflich zu sein, jene Männder, die zu Ehren ihrer Priester und Götter mordeten und töteten. Tarzan ahnte nicht, daß er auf der Suche nach den Leopardenmenschen die Spuren einer weißen Frau und eines weißen Mannes kreuzen sollte, und daß diese beiden Menschen von den grausamen Eingeborenen bereits entdeckt worden waren und verfolgt wurden. Als der Affenmensch die Gefahr erkannte, war es zu spät. Die Katastrophe war über die ahnungslose Jessie Jerome und den amerikanischen Abenteuerer Hiram bereits hereingebrochen. Im Truimph wurden die beiden Gefangenen zu einer geheimnisvollen Insel gebracht, auf der sich der riesige Tempel des Leopardengottes befand. Während hunderte singender und tanzender Leopardenmenschen der Opferung der beiden entgegensahen, raste der heilige Leopard, vom Hunger und dem Geschrei der Eingeborenen aufs äußerste erregt, in seinem Käfig auf und ab. Gleich würde das grausige Spiel beginnen... Da entdeckte Tarzan den Affenbrotbaum, dessen Äste bis zur Balustrade des Tempels reichten. Er zögerte keine Sekunde. Nicht nocheinmal zu spät kommen.
Produktion
Regie: Benno Schnurr
Für wen geeignet?
Noch keine Altersangabe hinterlegt.
Sprecher
Wolfgang Reinsch
– Erzähler
Dieter Eppler
– Tarzan
Ludwig Thiesen
– Orando
Helmut Wöstmann
– Hiram
Manfred Goerg Herrmann
– Jerry
Herbert Weissbach
– Gatom Gungu
Karin Schroeder
– Jessie Jerome
Robert Rathke
– Golato
Horst Werner Loos
– Sobito
Manoel Ponto
– Bell
Eberhard Feik
– Kellner